Für Ausfälle von Hydrauliksystemen gibt es viele Ursachen, von denen sich viele durch sorgfältige Überwachung vermeiden lassen. Im Folgenden betrachten wir einige Anzeichen und Symptome eines hydraulischen Versagens.
Einer der Hauptgründe für Ausfälle von Hydrauliksystemen ist die Kontamination des Hydrauliköls. Unabhängig vom verwendeten Fluid können Staub, Schmutz oder Feuchtigkeit die Fähigkeit der Pumpe, den Systemdruck zu regeln, beeinträchtigen. Dies kann zu Überhitzung oder zu Ablagerungen im System führen, die Bauteile festsetzen und ausfallen lassen.
Stellen Sie stets sicher, dass alle Komponenten und Flüssigkeiten vor der Verwendung sauber und für den Einsatz geeignet sind, um Ausfälle zu verhindern.
Wartung ist entscheidend, um ein System zuverlässig am Laufen zu halten. Es ist wichtig, Öl und Filter des Systems regelmäßig zu wechseln. Mangelhafte oder unregelmäßige Wartung kann zu Kontamination führen und den Verschleiß an Pumpe und zugehörigen Komponenten erhöhen.
Auch die Saugschlauchverbindung zwischen Tank und Pumpe muss sich in gutem Zustand befinden und bei ersten Verschleißanzeichen ersetzt werden.
Es ist gute Praxis, eine Hydraulikeinheit regelmäßig zu prüfen, den Ölstand zu kontrollieren, Verschmutzungen zu beseitigen und etwaige Mängel sofort zu melden.
Es ist zwingend erforderlich, dass alle Anwender einer hydraulischen Anlage eine angemessene Einweisung und Schulung erhalten. Fehlerhafte Installation, die Verwendung inkompatibler Teile oder unsachgemäße Bedienung sind alles Faktoren, die einen Ausfall verursachen können.
Temperatur und Arbeitsbedingungen haben Einfluss auf das System.
Die Antriebseinheit sollte in einem gut belüfteten Bereich aufgestellt oder betrieben werden, damit die Ölkühler frei von Staub und Verunreinigungen bleiben.
Arbeitet die Anlage bei hohen Temperaturen? Dann ist dem verwendeten Fluid besondere Aufmerksamkeit zu schenken, und in allen Anwendungen müssen spezielle Dichtungen eingebaut werden. Vermeiden Sie stets den Einsatz mineralölbasierter Öle in Hochtemperaturanwendungen; diese werden aus Rohöl gewonnen und haben einen Flammpunkt, d. h. sie entzünden sich bei einer bestimmten Temperatur.
Bei Kälte kann ein Tankheizer erforderlich sein, um die Viskosität des Fluids zu erhalten. Ist das Hydrauliköl zu zähflüssig oder zu dünn, kann dies das System beschädigen.
Aggressive Einsatzbedingungen können das System ebenfalls belasten und anfälliger für Ausfälle machen. Äußere Stöße und Vibrationen können zu Druckschwankungen und Kavitation zwischen Tank und Pumpeneinlass führen. Dem lässt sich durch eine fachgerechte Montage der Antriebseinheit auf speziellen Antivibrationslagern vorbeugen.
Der Hydrauliktank sollte außerdem höher als die Pumpe montiert und so dicht wie möglich an dieser angebracht werden.
Egal, um welche Anwendung es sich handelt: Ein Hydrauliksystem wird früher oder später ausfallen. Probleme lassen sich jedoch vermeiden, wenn Sie regelmäßig alle Wartungsmaßnahmen einhalten und sicherstellen, dass passende Komponenten korrekt eingebaut oder ersetzt werden. Wenn Sie unsicher sind, scheuen Sie sich nicht, Branchenkollegen oder Hydraulikfachleute um Rat und Unterstützung zu bitten.
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