Warum versagen Hydraulikzylinder?

Hydraulikzylinder gibt es in allen Formen und Größen und sie werden in unterschiedlichsten Anwendungen eingesetzt. Warum ein Zylinder ausfallen kann, hängt von seiner Anwendung ab; generell sind die meisten Probleme jedoch auf physische Schäden oder das Versagen von Dichtungen zurückzuführen.

Wird ein Zylinder falsch verwendet oder anderweitig physisch beschädigt, kann er zu einem Druckverstärker werden, was verschiedene Bauteile schädigt – von Fehlausrichtung über das Herausziehen des Kolbens von der Stange bis hin zum Extremfall, dass der Zylinder über seine ganze Länge aufreißt.

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Alle Zylinder sind je nach Anwendung druckgeprüft. Die meisten sind für 250 bar ausgelegt, was in der Regel der Extrusionstoleranz der in den verschiedenen Zylinderbauteilen verwendeten Dichtungen entspricht.

Dichtungen verschleißen mit der Zeit; das lässt sich nicht verhindern, aber durch frühzeitiges Erkennen von Problemen und den Austausch verschlissener Dichtungen können größere Schäden am Hydrauliksystem vermieden werden.

Übermäßiger Druck, Hitze, unsachgemäße Verwendung und schlechte Fluidqualität lassen Dichtungen jedoch schnell verschlechtern. Beispielsweise können Dichtungen verhärten, Risse bekommen oder extrudieren.

Wie man Zylinderausfälle verhindert

Typische Bereiche, auf die Sie bei Zylinderausfällen achten sollten, sind der Bereich zwischen Stange und Stopfbuchse, die Stopfbuchse selbst, der Zylinderkörper und die Schweißstellen.

Alle Zylinder sollten regelmäßig äußerlich überprüft werden, insbesondere an den Befestigungspunkten, Stahlrohren und Hydraulikschlauchanschlüssen. Lose Teile sind sofort zu beheben. Sorgen Sie für ausreichende Schmierung und achten Sie auf Bereiche mit übermäßigem Verschleiß. Abgenutzte Stellen sollten umgehend instand gesetzt werden.

Prüfen Sie insbesondere alle äußeren mechanischen Anschläge, da Schäden dazu führen können, dass der Kolben oder die Stopfbuchse aus ihren Gewinden gezogen wird.

Untersuchen Sie den Zustand der verchromten Stange, die sich im Zylinder hin- und herbewegt. Äußere Dellen, Rost, Kratzer oder Biegungen können zu schweren Schäden an den übrigen Bauteilen des Zylinders führen.

Überprüfen Sie stets den Füllstand Ihres Hydrauliköls, wechseln Sie den Filter regelmäßig und halten Sie die Flüssigkeiten frei von Verunreinigungen. Dies verhindert Dichtungsversagen und Schäden an der Zylinderbohrung.

Insgesamt lassen sich Zylinderausfälle durch sorgfältige Handhabung, regelmäßige Inspektion und Wartung leicht verhindern, wodurch teure Reparaturen und Ausfallzeiten reduziert werden.

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