Weshalb laufen Hydrauliksysteme langsam?

Bei einem Hydrauliksystem wird häufig beklagt, dass es langsamer oder weniger effektiv als früher arbeitet. Dafür kann es viele Gründe geben, meist liegen sie jedoch in Problemen mit dem Fluidfluss oder defekten bzw. verschlissenen Bauteilen. Im Folgenden erläutern wir die wichtige Rolle einzelner Komponenten in der Hydraulik und warum gerade diese Teile das System verlangsamen können.

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Hydrauliktank/Reservoir – um Probleme zu vermeiden, sollte ein guter Tank oder Reservoir immer mit einem Einfüllentlüfter, einem Saugkorb, Schauglas, einer abnehmbaren Inspektions-/Serviceplatte und einem Ablassstopfen ausgestattet sein.

Saugkorb – dieser ist dazu gedacht, Fremdkörper aus dem Tank zu entfernen. Filter müssen regelmäßig geprüft und gereinigt werden. Werden sie verstopft, schränken sie den Zufluss des Hydrauliköls zur Pumpeneinlassseite ein, wodurch das System langsamer läuft und letztlich die Pumpe beschädigt werden kann.

Einfüllentlüfter – auch dieser sollte regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass der Korb intakt und frei von Fremdkörpern ist. Überprüfen Sie die Entlüfterkappe und reinigen Sie sie bei Bedarf mit einem geeigneten Lösungsmittel, damit das Entlüfterelement nicht verstopft. Ist der Entlüfter blockiert, kann der Tank Unterdruck erzeugen, was den Ölzufluss zur Pumpe einschränkt.

Saugschlauch – zwischen dem Auslass des Tanks und dem Einlass der Pumpe ist ein kurzes Schlauchstück montiert. Im Laufe der Zeit kann der Gummischlauch verschleißen, porös werden oder sich innen delaminieren, wodurch der Fluidfluss zur Pumpe eingeschränkt wird.

Hydraulikpumpe – moderne Pumpen sind hochkomplexe Ingenieursprodukte und tolerieren in der Regel keine Form von Verunreinigung. Fremdkörper in der Pumpe können die beweglichen Bauteile stark beschädigen, was zu niedrigem Druck und eingeschränktem Durchfluss führt. Probleme lassen sich mit einem hochwertigen Durchflussmesser erkennen.

Antriebseinheit – eine Komponente, die unbedingt auf Probleme geprüft werden sollte, ist die Antriebseinheit, die die Hydraulikpumpe antreibt. Dabei kann es sich um einen Elektromotor oder einen Verbrennungsmotor handeln. Diese lassen sich prüfen, indem man die Pumpe mit einem Durchflussmesser belastet. Der Klang der Antriebsquelle sollte sich unter Last leicht verändern, darf aber nicht ausfallen. Fällt der Durchfluss ab, bleibt die Antriebsleistung jedoch gleich, lohnt sich ein Blick auf die Kupplung zwischen Abtriebswelle und Antriebswelle der Einheit.

System-Überströmventile (Druckbegrenzungsventile) – diese neigen zum Überhitzen und verfärben sich, wenn die Druckeinstellung zu hoch ist. Dies kann das Sitzflächenmaterial in der Patrone beschädigen, sodass Öl über den Sitz des Überströmventils läuft und über die Leitung zurück in den Tank gelangt. Ein defektes oder verschmutztes Überströmventil kann denselben Effekt haben: Ist es zu niedrig eingestellt, bleibt es ständig geöffnet, verliert Durchfluss und erzeugt Wärme.

Richtungs-/Proportionalventile – diese können mit zusätzlichen oder externen Ventilen ausgestattet sein, die leicht verstellt oder beschädigt werden und Öl überleiten und zurück in den Tank entleeren lassen. Denken Sie immer daran: Flüssigkeit nimmt stets den einfachsten Weg weg vom Tank. Die kleinste Unregelmäßigkeit auf einer Sitzfläche, die man nicht fühlen, aber sehen kann, lässt Öl passieren.

Hydraulikzylinder – nur weil es keine äußeren Anzeichen von Lecks gibt, heißt das nicht, dass die inneren Kolben-dichtungen des Zylinders nicht verschlissen oder beschädigt sind. Meist gibt es jedoch erkennbare Hinweise auf verschlissene Kolbendichtungen. Beispielsweise kann der Zylinder absinken oder keine Hebekraft mehr haben.

Generell gilt: Läuft Ihr Hydrauliksystem langsamer, wenn das Fluid warm wird, liegt das daran, dass das Öl dünnflüssiger wird und somit leichter über verschlissene oder beschädigte Flächen passieren kann. Eine einfache Durchflussmessung mit einem Durchflussmesser hilft, die oben genannten Hauptursachen auszuschließen.

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