Welche Sicherheitsvorkehrungen sollten Sie bei der Arbeit mit Hydraulikzylindern treffen?

Hydraulikzylinder werden für verschiedene Aufgaben eingesetzt, die Ziehen, Heben, Biegen oder Halten umfassen. Je vielfältiger ihre Einsatzmöglichkeiten, desto mehr kann schiefgehen. 

Um das Risiko von Verletzungen beim Einsatz solcher Zylinder zu vermeiden, sind zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen zu beachten.

80%-Regel

Beim Einrichten eines optimalen Hydrauliksystems sollte Ihre Hauptaufmerksamkeit stets der Sicherheit gelten – sowohl Ihrer eigenen als auch der anderer Beteiligter. Bei der Verwendung von Hydraulikzylindern empfiehlt es sich, die Last- und Hubwerte nur bis zu 80 % auszunutzen, da die meisten Lasten nicht exakt am Schwerpunkt angehoben werden. Dadurch entsteht eine seitliche Zusatzkraft, die das Risiko von Instabilität erhöht.

Für Halt sorgen

Damit ein Zylinder sicher und effizient arbeitet, muss er auf einer festen, ebenen Basis betrieben werden. Das bedeutet, der Zylinder sollte flach auf dem Boden stehen, z. B. auf Stützbeinen oder Abstützungen eines Krans. Es ist wichtig, dass die Fläche unter dem Zylinder frei von Schmutz und Fremdkörpern ist. Bei Zweifeln an der Stabilität der Fläche sollte eine Auflageplatte zur zusätzlichen Stabilisierung verwendet werden.

Manometer

Ein Manometer ist ein wichtiges Bauteil jedes Hydrauliksystems. Es hilft, die auf den Zylinder wirkende Kraft innerhalb sicherer Grenzen zu überwachen. Das ist nicht nur für die Sicherheit wichtig, sondern auch für die Erhaltung der Qualität Ihrer Ausrüstung.

Zustand des Zylinders

Bevor Sie einen Hydraulikzylinder in Betrieb nehmen, ist es entscheidend, ihn auf Beschädigungen zu überprüfen. Wenn Schäden festgestellt werden, kann der Zylinder nicht richtig funktionieren und darf nicht verwendet werden. Es gibt verschiedene Ursachen, warum ein Zylinder nicht korrekt arbeitet, was zu Systemausfällen und Sicherheitsrisiken führen kann.

Gründe, warum ein Zylinder nicht richtig funktionieren kann:

  • Ein Zylinder fährt nicht aus, wenn die Kupplung nicht vollständig angezogen ist, die Pumpe verschlissen ist, der Ölstand zu niedrig ist, die Pumpe defekt ist oder das Druckbegrenzungsventil der Pumpe zu niedrig eingestellt ist. Außerdem fährt ein Zylinder nicht weiter aus, wenn er bereits den vollen Hub erreicht hat.
  • Wenn ein Zylinder nur teilweise ausfährt, kann das an unzureichender Ölzufuhr, einer äußeren Blockade oder einer verbogenen Kolbenstange liegen.
  • Wenn ein Zylinder nicht gleichmäßig ausfährt, kann Luft im System die Ursache sein.
  • Wenn ein Zylinder ausfährt, die Last aber nicht halten kann, kann das an undichten Dichtungen, einer defekten Pumpe oder einem Ventil oder an einer undichten Verbindung liegen.
  • Zylinderleckagen können durch Beschädigungen am Zylinder oder an Dichtungen oder durch einen lockeren Anschluss verursacht werden.
  • Zylinder können langsam einfahren oder gar nicht einfahren; verursacht werden kann dies durch einen losen Dichtungsträger des Kolbens, beschädigte Kolbendichtungen oder eine verschlissene Hydraulikpumpe.

Austausch von Zylinderdichtungen und -teilen

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